Das Ergebnis des Jahres 2013 liest sich im Vergleich zum Vorjahr doch eigentlich recht gut.

Bei vergleichbaren Außenbedingungen habe ich rund 260KWH weniger verbraucht.
Die Frage ist jetzt natürlich ob dieser Erfolg an meiner Optimierung oder aber am inzwischen ausgetrockneten Haus liegt.

Eine Antwort auf diese Frage dürfte wohl keiner wirklich geben können und die Wahrheit liegt bekanntlich oftmals dazwischen - aber stellen wir mal die Fakten im Einzelnen gegenüber:



Jahr
2012
2013
Differenz
Verbrauch
3797KWH
3537KWH
-260KWH
Heizstab
3,3h
1,2h
./.
Einschaltungen
1598
2136
+538
Verdichter
1606h
1570h
-36h
Durch. Laufzeit
60Min
44Min
-16Min
Meine Interpretation der Gegenüberstellung:
In 2012 war ich auf eine Minimierung der Takte bedacht. Dies führte zu langen Laufzeiten, aber bei nur 36h mehr Laufzeiten kam es zu 260KWH Mehrverbrauch. Da der Stromverbrauch idR. bei ca. 2,5KWH/h liegt sind somit nur 90KWH direkt erklärbar.
Die verbleibenden 170KWH sind meiner Meinung nach durch die häufigeren Abtauungen und der wesentlich größeren Spreizung von bis zu 10K zurückzuführen.

Somit ist mein für 2013 erklärtes Ziel der Spreizungsminimierung wohl der richtige Weg gewesen. Sicherlich schockt mich erst mal, dass die Anzahl der Verdichter Starts um 25% nach oben gegangen sind, aber dies scheint wohl bei der Pufferkonfiguration nicht verhinderbar zu sein (Mehr Infos zu diesen Erkenntnissen gibt es HIER)

Letztlich denke ich, dass es keine weiteren Optimierungen an meiner Anlage geben wird. Da ich den ersten Heiz-Monat auf Grund des Reparatur-Versuchs von Viessmann mit einem viel zu hohen VL gefahren bin (40 anstatt 36Grad) und die Senkung der Spreizung erst zum Mitte Januar abgeschlossen war, wäre das Ergebnis 2013 wohl noch besser ausgefallen.

Im Gegensatz zu 2012 habe ich aber auch einige Optimierungen zu Gunsten der Gemütlichkeit zurückgenommen:


Sollte jemand andere Interpretationen zu diesen Zahlen haben, würden mich diese sehr gerne interessieren. ==> Mail an warmup


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01.01.2014