Punkte die bei der Optimierung zu berücksichtigen sind:
Man spart nicht, wenn man einfach nur eine Anlage installiert bekommt. Der effiziente Betrieb geht meiner Meinung nach nur, wenn man sich mit der Materie beschäftigt, denn der Heizungsbauer stellt ein paar Vorgabewerte ein, er wohnt aber nicht im Haus und kann die Werte richtig einpegeln, geschweige denn kennt er die Gewohnheiten der Hausbewohner.

Einstellungen an der Heizung sollten erst bei dauerhaften Außentemperaturen unter plus 5 Grad erfolgen. In dieser Zeit ist es aber auch noch (bspw. durch Sonneneinstrahlung) durchaus schwierig aus den Einstellungen die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Für das Auslesen der Temperaturen an den HKV hat sich ein IR-Thermometer als sehr hilfreich erwiesen.

Nie zu viele Parameter auf einmal ändern. Der Winter ist lang und man hat genug Zeit zu testen und an den Werten Heizkurve rumzuspielen. Gemachte Veränderungen sollten 1-2 Tage beobachtet (hierbei auch Faktoren wie Außentemperatur und Sonneneinstrahlung berücksichtigen!) und vor allem neben den Änderungen auch die Auswirkungen notiert werden, ansonsten weiß man irgendwann nicht mehr was bereits versucht wurde bzw. was zu welchem Ergebnis geführt hat.

Thema Support: Eine Erfahrung, die ich leider machen musste war, dass sich mein Heizungsbauer nicht wirklich für meine Themen interessiert hat, solange ich die Frage „Wird es warm“ bejahen musste. Leider kann man als Endverbraucher nicht direkt auf den Viessmann-Service zurückgreifen, sodass die Anfragen im Laufe der Zeit immer zermürbender und länger wurden.

Zu guter Letzt nicht das Ziel aus den Augen verlieren – geht es hier um Effizienz oder um Deutschlands geringsten Energieverbrauch.
ALLER ANFANG IST SCHWER
17.12.2011